Loisach Marci

Loisach Marci hat 2018 ein gefeiertes Konzert im Rahmen des Kulturwochenendes auf der Spitalparkbühne gegeben. Nun wird er, auf Einladung des Vereins Adieu Tristesse e.V., am 01.12.2023 die 7180 Bar mit seinem Alphorn, den Elektrobeats und seiner Präsenz füllen.

„Mit der musikalischen Tradition was Geiles machen, sie aber nicht verhunzen“, so umschreibt auch der gebürtige Partenkirchner Marcel „Marci“ Engler seine Ambitionen zwischen Alphorn, Elektrosound und 13 selbstgespielten Instrumenten, die wahl– und wechselweise zum Einsatz kommen. Ohrgängige, rhythmische Klangexperimente auf breiter Bass-Basis. Marcel Engler beschreitet zweifelsfrei seinen eigenen, neuen musikalischen Weg abseits der Konserve. Ein einzigartiger Sound, angesiedelt irgendwo zwischen bayerischem Landler, Hip-Hop und Elektrobeat. Wirklich festzumachen ist das alles nicht, allzu facettenreich, zu weich, zu wild und zu frech wühlt er ausgiebig und gerne in allen verfügbaren Genres. Rund um die Musik ranken sich Jodler und Textgeflechte, nicht aus notwendiger Selbstgefälligkeit heraus, sondern mit Anspruch und Botschaft. Kurzgeschichten im oberbayerischen Dialekt, die sich hintergründig bös und liebevoll vordergründig für gelebte Ehrlichkeit und Lebensfreude engagieren und sich hervorragend zum Nachdenken und Mitsingen eignen.

Einlass: 20.00 Uhr.

Polanský vs. Langman (Prag)

Die Jungs kommen aus Prag, erinnern aber immer wieder mit ihrer Experimentalität an Velvet Underground und einige werden sich noch an Wahnsinnshow 2018 erinnern. Und genau weil diese der Wahnsinn war, kommen Sie auf Einladung des Vereins Adieu Tristesse e.V. am 25.11. erneut in die 7180 Bar nach Crailsheim.

Mit Andrej Polanský und Emül Langman haben wir ein sehr ungewöhnliches Duo aus dem Herzen Prags zu Gast. Mit nur zwei Instrumenten – Viola und Schlagzeug – klingen sie wie eine ganze Band. Gegründet im Jahr 2013, veröffentlichten sie ein Jahr später ein Album mit eigenwilligen Interpretationen von Lou Reed-Stücken. Die tschechische Kritik war begeistert. Ob Reed-Songs oder eigenes Material, Polanský & Langman dekonstruieren den Song in seiner Struktur und es entsteht hypnotisierend archaische Musik zwischen Velvet Underground und minimalistischen Apocalyptica. Mit ihrem Nachfolgewerk U8 haben Sie diesen Erfolg nochmals getoppt.

Sei dabei, denn diese Band ist nicht nur einzigartig, sondern in dieser Einzigartigkeit ganz groß.

Einlass: 20.00 Uhr.

Mary Lee Family Band (BRA/Berlin)

Country Punk, Americana, Honky Tonk Blues und Bluegrass von einer Band, die überwiegend aus Brasilien stammt und in Berlin gelandet ist. Ja das gibts und wie! Auf Einladung des Vereins Adieu Tristesse e.V. gastieren Sie am 17.11. im der 7180 Bar in Crailsheim.

Ein Vergleich mit Country-Legende Loretta Lynn liegt nahe: Mary Lee (Gesang/Gitarre) tritt vielfach in Erscheinung. Ob in verschiedenen Duo- & Band-Formaten als ML & The Devil That Prays, mit The Sideburn Brothers, The B-Side-Brother(s) oder schlicht solo als Mary Lee Saldanha nimmt sie die Wurzeln des Country unter die Lupe – aus ihrer ganz persönlichen Perspektive: „Es geht um die Dämonen, denen wir alle im Leben begegnen, sowohl in uns als auch von außen. Ich glaube, unseren eigenen Teufeln ist viel schwieriger zu begegnen“, sagt Mary Lee. „Wir müssen diesen eine Kraft entgegensetzen.“ Ihre Songs fassen den Kampf der Gefühle in Worte und Melodien, irgendwo zwischen Heilung und Erlösung.

Einlass: 20.00 Uhr.

Morgan Helltown & The Lost Cause

Morten Krogh hat uns vor ein paar Jahren mit seiner Band Workers in Songs so restlos begeistert, dass die Scheibe seitdem in der 7180-Bar rotiert. Aus diesem Grunde wurde das Nachfolgeprojekt Morgan Helltown & The Lost Cause vom Verein Adieu Tristesse e.V. eingeladen und Sie kommen den langen Weg aus Dänemark, um am 20.Oktober in der 7180 Bar auf der Bühne zu stehen.

Morten Krogh kommt mit seinem musikalischen Partner Rasmus Christian Larssen und zusammen bilden Sie das Alternative Outside Folk Americana Rock Duo Morgan Helltwon & The Lost Cause. Ihre Songs entstehen aus einer bierseeligen Atmosphäre unter Freunden und diese Intimität ist auch in all ihren Songs zu finden.
Sie singen über die großen und kleinen Dinge im Leben über glorreiche Dinge wie die Liebe, aber auch über Abstürze und Niederlagen. Die Songs strahlen im Licht und enden aber auch manchmal in der Dunkelheit, den Sackgassen des Lebens.

Insgesamt sind Sie aber sehr lebensbejahend und laden diese Energie musikalisch auf Ihrem Publikum ab, Skol auf die Lebensfreude.
Sei dabei, die Türen öffnen um 20 Uhr.