Hoher Besuch aus Montreal! Private Lives schlängeln sich durch ein Gewirr aus stürmischem Gesang, brennenden Gitarrenlinien und einer mitreißenden Rhythmusgruppe, die beweist, dass Rock´n´Roll immer noch sehr lebendig ist. Zu erleben am 20.03. in der 7180 Bar.
Während ihr Debütalbum „Hit Record“ eine Momentaufnahme einer Band in Bewegung war, ist mit „Salt of The Earth“ ein Nachfolgewerk erschienen, dass das perfekte Ergebnis der rasanten Entwicklung der Band, die Power-Pop-Konventionen unterläuft und sich selbst Track für Track herausfordert, darstellt. „I Get Around“ und „Be Your Girl“ weigern sich, mit ihrem bissigen und bestenfalls primitiven Garagenrock den Fuß vom Gaspedal zu nehmen, während der einfach trügerische Pop-Charme von „Wrong Again“ aufgeschlitzt, gespritzt und geschüttelt wird. „On My Own“ dröhnt mit seinem Doppelschlag aus 60er-Jahre-Girlgroup-Melodien durch die Boxen, und „Psychic Beat“ und „Dealer´s Choice“ sind ein glorreicher Ruck leistungsstarken Gitarrenglücks. In einer Zeit abgeleiteter Punk-Trends ist „Salt of The Earth“ ein erfrischender Ansatz für Pop für Menschen von heute.
Als Support eröffnet an diesem Abend Chris Padera aus Nürnberg. Früher hat er Punk gemacht, heute hat er einen festen Platz in der Indie-Folkszene. Egal ob solo, mit Band, oder zusammen mit dem Kollektiv Folk’s Worst Nightmare. Seine Songs sind persönlich, tiefgründig, manchmal melancholisch und immer ehrlich.
Diese wilde Mischung verspricht einen Abend voller Energie und Lautstärke!
Joasihno wandeln sich seit ihrer Entstehung im Jahr 2009 stetig. Bereits bei der letzten BayWa-Veranstaltung 2014 in Crailsheim auf der Bühne, 2016 im Jugendzentrum in völlig neuem musikalischen Gewand und 2026 mit frischem Album im Gepäck in einem kulturell noch unbespielten Ort inmitten der Kernstadt: am 06.03. im ehemaligen Sonnenstudio in der Gartenstraße (gegenüber Pizzeria Roma).
Seit 2009 bewegen sich Joasihno mit experimentellen DIY-Aufnahmen frei durch Zeit und Raum und kehren nun mit ihrem vierten Album „Spots“ zurück.
Das süddeutsche Experimental-Pop-Duo Joasihno – bestehend aus dem Gründer und Solokünstler Cico Beck (The Notwist, Aloa Input, Spirit Fest) und Schlagzeuger/Komponist Nico Sierig (Instrument, Fehler Kuti) – scheint genau zu wissen, wann es Zeit ist zu glänzen. Seit ihren Anfängen experimentieren sie eigenwillig mit verschiedenen Genres und arbeiten in ihrem eigenen Tempo, meist in ihrer eigenen Nische. Doch fast ein Jahrzehnt nach ihrem letzten Album „Meshes“ (das mit einer ganzen Legion winziger Musikroboter einherging) ist es höchste Zeit, dass sie weitere Bereiche erobern und noch mehr Nischen zwischen Lo- und Sci-Fi, Retro-Elektronik und zeitgenössischer Klassik einnehmen. Inspiriert von so unterschiedlichen Künstlern wie Reich, Riley und Ryuichi, múm, Meek und Moondog und mit Anspielungen auf andere experimentelle Duos (z. B. The Books), erschien das vierte Album des Duos, „Spots“, Ende 2025 bei Alien Transistor.
Lichter blinken sanft, während lässige Basstöne auf den introspektiven Lichtbogen unserer Zeit hinweisen. Elektronische Formen fügen sich zusammen und die Dinge heben ab und schon bald erscheint ein majestätischer 8-Bit-Sonnenaufgang direkt vor uns. Ein konstanter Beat lockt uns zu einer Lichtung im Wald. In der Ferne zerbricht und zersplittert alles, aber dieser Ort hier ist wie geschaffen für Hypnose, Tanz und Waldgeister. Mit ihrer „Mobilen Disko“, komplett verbaut in einem Koffer musizieren sie und zeigen alle Teile der Musik von Joasihno: Robotor-Instrumente, Klanginstallationen, analoge Synthesizer, Weltmusik-Percussion und Laptop-Musik.
Für die perfekte Einstimmung auf diesen Abend sorgt Marc E. Moon. Die One Man Band um den Multiinstrumentalisten Marcus Grassl (Aloa Input, Su Yono) rumpelt wohlig vor sich hin, analoge Field-Recording-Sounds flackern und schwirren durch den Raum, während die Gitarren mit schrammeligem Twang glänzen. Wenn Marc E. Moon zwischen Weird Folk, Krautrock und DIY-Indie wandelt, lässt er seiner Fantasie freien Lauf – und bündelt seinen Ideenreichtum zu einem verspielt-verqueren Sound: eklektisch, angenehm tiefgründig und zugleich herrlich spleenig.
Nach dem Konzert ist vor der Aftershow. Diese zelebrieren SenioreM und El Mare mit feinsten Beats für sehnsuchtsvolle Tanzbeine.
Einzigartige Musikkompositionen in neuer Umgebung versprechen einen ungewöhnlichen, denkwürdigen Abend.
Am Wochenende vom 16./17.01. haben wir in der 7180 Bar einen Geburtstags- Doppelpack. Die 7180 Bar wird 17 und der Verein ADIEU TRISTESSE e.V. 15 Jahre. Wow, was ein Meilenstein der Alternativkultur in Crailsheim!
Dies gilt es gebührend zu feiern. Am 16.01. mit einem leckeren Plattenbuffet: Bringt euer Vinyl und legt selber auf. Sprengt die musikalischen Horizonte und feiert die Vielfalt.
Am 17.01. folgt eine wilde Mischung aus Soul, 80er, Indie und Co. von den ATR-Hasen Jelly und Lässilicous sowie chillige Elektrovibes & more vom Jagstklang-Kollektiv feat. Mathieu Bouge.
Also putzt die Platten und die Tanzschuhe und feiert mit.