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Celebration Days!

Am Wochenende vom 16./17.01. haben wir in der 7180 Bar einen Geburtstags- Doppelpack. Die 7180 Bar wird 17 und der Verein ADIEU TRISTESSE e.V. 15 Jahre.
Wow, was ein Meilenstein der Alternativkultur in Crailsheim!

Dies gilt es gebührend zu feiern. Am 16.01. mit einem leckeren Plattenbuffet:
Bringt euer Vinyl und legt selber auf. Sprengt die musikalischen Horizonte und feiert die Vielfalt.

Am 17.01. folgt eine wilde Mischung aus Soul, 80er, Indie und Co. von den ATR-Hasen Jelly und Lässilicous sowie chillige Elektrovibes & more vom Jagstklang-Kollektiv feat. Mathieu Bouge.

Also putzt die Platten und die Tanzschuhe und feiert mit.

Die Bar öffnet jeweils um 20 Uhr.

Auf ein Neues: Smokestack Lightnin‘!

Im März mussten wir dieses Konzert leider kurzfristig absagen, aber umso schöner wird’s jetzt am 28.11.2025 in der 7180-Bar, wenn die heroes of twang rock nach vielen Jahren Abwesenheit Crailsheim endlich wieder einen Besuch abstatten.

Live-Konzerte von Smokestack Lightnin’ sind eine Hommage an die Blütezeit der amerikanischen Musikgeschichte der 1950er- bis 1970er-Jahre. Sie zelebrieren Rootsmusik und kreieren Alternative-Country wie kaum eine weitere deutsche Band. Die vier Franken bespielen nun seit vielen Jahren die Bühnen dieser Welt und das mit einer unaufhörlichen Kraft und Leidenschaft, die den Menschen das angestaubte Country-Genre wieder mit Sexappeal und Coolness näher bringt. Einen hohen Bekanntheitsgrad erlangten sie auch als Tourband des Ärzte- Mitglieds Bela B.

Sie spielen große Festivals und sind eine Nummer in ihrem Genre europaweit. Nun kommt die einmalige Gelegenheit Sie in intimer Baratmosphäre zu genießen.

Einlass: 20.00 Uhr.

Mäkkelä (FIN) und Nightbird (FIN)!

Zwei der interessantesten und vielleicht auch eigenwilligsten, finnischen Singer/Songwriter Acts kommen im November gemeinsam nach Deutschland auf Tour und statten der 7180-Bar am 14.11.2025 auf Einladung von Adieu Tristesse e.V. einen Besuch ab.

Mäkkelä ist seit Jahren mit seinem kantig-rauhen, mittlerweile auf sechs Alben veröffentlichten, Folk Noir konstant in ganz Europa erfolgreich auf Tournee, während sich Nightbird, tief in der Folk Blues Tradition verwurzelt, in ihrer finnischen Heimat mit mittlerweile drei Alben zu einer gefeierten Größe gereifte Sängerin/Gitarristin gemausert hat. Zwei außergewöhnliche, seelenverwandte Performer mit weit aus dem Üblichen herausragenden Stimmen dürften für sehr emotionale, außergewöhnliche und vor allem unvergessliche Abende sorgen.

Seit Jahren konsequent an jeder Erwartungshaltung vorbei, ist der Finne Mäkkelä, mit seinen poetisch dunklen Songs – nicht ganz zu unrecht immer wieder als „Folk Noir“ gelabelt – sicherlich einer der derzeit spannendsten Künstler der europäischen Songwriter-Szene.

Schmerzhaft schönes Songmaterial, das die Folk-Tradition des Storytelling ins 21. Jahrhundert rettet, gepaart mit einer so selten zu sehenden Bühnenpräsenz und Intensität, haben den Performer zu einem der auffälligsten Live-Acts des Genres gemacht.

Oder wie es das Leipziger FRIZZ Magazin in einer Rezension des aktuellen Albums „Škoda blue and the black legged Jesus“ (9pm Rec/Broken Silence) beschreibt: Griffig, energisch, rau, gut abgehangen. Ein Meisterwerk. Mäkkelä’s konsequent am Mainstream Vorbeischrammen, brachte ihm zwar über die Jahre einen Kulturpreis der Stadt Nürnberg, eine Nominierung für den Deutschen Folk Award und eine loyale Anhängerschaft ein, für die breite Masse ist das aber nach wie vor einfach zu sperrig.

Besserung eher nicht in Sicht. Emotionale Shows irgendwo zwischen Strummer, Cohen und Waits.

Es gibt sie noch. Die Momente in denen man eine Stimme hört oder einen Song der einen fassungslos, völlig verzaubert innehalten lässt.

Musik, die in ihrer fast unwirklichen Schönheit, in ihrer Mischung aus purem Glück und bittersüßem Schmerz völlig verwirren kann. Zugegeben, oft passiert das nicht, die Wahrscheinlichkeit das es einen aber so richtig erwischt ist bei der schwedisch-finnischen Singer/Songwriterin Nightbird aka. Anna-Stina Jungerstam aus Vaasa ausgesprochen hoch.

Herzzerreißendes Songmaterial zu dem sich die junge Finnin auf der akustischen mit zerbrechlichen Slide-Guitar Miniaturen begleitet. Musik die nicht von dieser Welt zu sein scheint und zu keinem Zeitpunkt den Fehler macht im genreüblichen Selbstmitleid zu versinken. Tief in der Tradition des Folk Blues verwurzelt, gelingt es ihr stilsicher, mit einer einzigartigen Stimme gesegnet, zwischen nordischer Melancholie/Sehnsucht und frühem Delta Blues ihr ganz eigenes Ding durchzuziehen.

Einlass: 20.00 Uhr.