Henhouse Prowlers!

Auch im elften Jahr ihrer nonstop- Tour erzählen sie ihre eigenen Geschichten oder bedienen sich Traditionals, welche sich wie ein Fluss mit Stromschnellen und melancholischen Passagen abwechseln. So laufen sie bereits zum zweiten Mal in den Hafen 7180-Bar ein: am Sonntag, 19.03.2017!

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Ihr Heimatnest Chicago lassen die Herren Ben Wright, Jon Goldfine, Aaron Dorfman und Kyle O’Brien dabei nur zu gerne hinter sich, um ihren auf den Wurzeln des Bluegrass basierenden einzigartigen Sound in die Welt zu tragen.

Passend zu ihrem wortwörtlich bewegten Musikerleben veröffentlichten die vier im Sommer 2015 ihr aktuelles Album „Still On That Ride“, auf dem sie mit Banjo, Kontrabass, Akustikgitarre, Mandoline und ihren Stimmen insgesamt 13 neue Songs zelebrieren.

Sind die Prowlers mal nicht auf Tour, sind sie es eigentlich doch: Dann besuchen sie Schulen in den Vereinigten Staaten, um dafür zu sorgen, dass der Bluegrass als Ur-Tradition ihres Landes auch nachfolgenden Generationen unvergessen bleibt.

Einlass: 17.00 Uhr, Konzertstart um 18.00 Uhr.

Osterfolk!

Am Ostersonntag, den 16.04., laden Adieu Tristesse e.V und das Crailsheimer Jugendzentrum zu einem bunten Reigen von kauzigem Antifolk bis zu furiosem Klez´n Roll. Endlich wieder Osterfolk!

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Der Abend beginnt mit „The Black Elephant Band“, einem Antifolk-Beardro vor dem Herrn, dessen Musik so klingt, als wäre Jack Black mit Bob Dylan versumpft. Jedenfalls präsentiert er uns ungeschliffene, gestochen scharf auf den Punkt kommende, englischsprachige Songminitaturen voll von schrägem Humor und bitterbösen Weltbetrachtungen, die schlecht gestimmte Gitarre dabei schnörkellos rudimentär, die Stimme ein wütendes Knurren, kaum ein Lied länger als zweieinhalb Minuten. Harr.

Dann „We are Rinah“, eine Band über die wir uns schon freuten, als sie noch „Sidewalk“ hieß. Ebenso leicht, wie Rinah (hebräisch für „Frohgesang“) über die Lippen geht, verfeinert die Band eingängige,  englischsprachige Rockmusik mit Balkan- und Klezmerelementen. Über Genregrenzen hinweg werden feine Melodien, dramatische Riffs und gekonntes Songwriting geboten. Kurz: Klez’n’Roll.
Das Mädchen und die fünf Jungs der Stuttgarter Band haben viel Konzert-Erfahrung im Gepäck und somit überzeugen die Songs live dermaßen. Die Show ist großer Tanzsport, absolut energiegeladen, voller Spielfreude und zaubert ein zufriedenes Grinsen auf die verschwitzten Gesichter der Konzertbesucher. 

Also raus aus dem Osternest und rein in die Folkpit! Einlass: 20.00 Uhr.

Sofian Mustang (F)!

Brennende Trompeten prallen auf Rockgitarren und eine leidenschaftliche weibliche Stimme, die ihre Texte in französisch, deutsch und englisch auf die Bühne bringt. Zu erleben am 21.04. in der 7180-Bar.

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„Qu’importe le moyen et qu’importe le but… partir est une fin en soi“

Sofian Mustang verbinden Rock mit Country und Mariachi. Das klingt, als würde LHasa De Sela mit Calexico auf einen lustvoll düsteren Roadtrip gehen. Von der Bühne aus zerren die sieben Söldner ihr Publikum auf einen explosiven Trip und sprengen dabei mit einem Lächeln die Grenzen der von ihnen bespielten Genres.

Gypsi-Brass aus dem Westen, prallt auf östlich interpretierten Mariachi und europäischer Americana verbindet sich mit orientalischem Rock und französich-mexikanischem Chanson.

Sofian Mustag debütieren im Frühjahr 2016 mit „Back to nowhere“ auch in Deutschland, 2017 geht der Spaß weiter!

Einlass: 20.00 Uhr.

Andreas Altmann liest…

Andreas Altmann zählt zu den bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde unter anderem mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen von ihm Bestseller wie „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ oder die „Gebrauchsanweisung für die Welt“. Am 27.04. liest er aus seinem aktuellen Buch in der 7180-Bar.

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„Gebrauchsanweisung für das Leben“ – Was für ein Übermut, ein Buch mit einem solchen Titel zu schreiben. Wie soll ein Autor mit dem schwerwiegendsten, dem geheimnisvollsten, dem unfassbarsten und sensationellsten Wort umgehen, das je in einer Sprache vorkam? Hinter welchen fünf Buchstaben stehen mehr Fragezeichen? Mehr Glück? Mehr Abgründe? Mehr Heldentaten und Niedertracht? Mehr Genialität und Irrsinn? Was ist teurer für den einen, und was könnte nicht billiger und wertloser sein für einen anderen? Was behüten Menschen mit mehr Macht, und was vernichten sie mit gleicher Vehemenz? Das LEBEN, klar.

Andreas Altmann hat es trotzdem versucht. In zentralen Begriffen umkreist er das, was das Leben ausmacht. Es geht um nichts weniger als Liebe und Schmerz, um Abenteuer und Freundschaften, Einsamkeit, Religion und den Tod, um Heimat und Sprache. Und um das Reisen und die Erlebnisse, die der Autor auf der ganzen Welt gesammelt hat. Und was immer man in diesen Text hineinlesen will, am Ende jeder Seite erinnert er den Leser an etwas, was mancher so leichtsinnig vergisst: Das Leben will belohnt werden, hat es doch gerade mich ausgesucht!

„Ein Leidenschafts-Lehrbuch für die Reise durchs Leben.“ (Die ZEIT)
„Altmann ist ein mitreißender Autor ( … ) Sein Buch ist ein Appell, aufzubrechen und eigene Abenteuer zu erleben, ein hinreißendes Plädoyer für Freundlichkeit, Neugierde, Achtsamkeit, Chuzpe, Herzensbildung, Eleganz.“ (FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG)

Einlass: 20.00 Uhr.

Woody Pines (U.S.)!

Der Sound Woody Pines‘ aus Nashville ist der Sound der Straße. Vergessene Gassenhymnen gepaart mit kratziger amerikanischer 78er- Rootsmusik, Country-Blues, Ragtime, Boogie, Viper-Jazz und Speedfolk: ein absolutes Live-Erlebnis am 28.04. in der 7180-Bar.

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Die Genreströmungen fließen in einem wilden Country-Dancehall-Fluss zusammen, der sich wild und feurig durch die Zuhörer prescht und für jede Menge Spaß und Tanzeslust sorgen wird.

Es ist verführerisch, die Musik als „rockabilly“ zu bezeichnen, aber eben so gut kann man das auch lassen und sich ihr einfach hingeben, außerhalb jedweder Schublade, alles andere als verstaubt. Die bluesige Konfiguration und die authentischen Vocals arbeiten reibungslos zusammen.

Das Talent von Woody Pines ist nicht zu leugnen. Er ist schon fast als Ikone zu bezeichnen, was seine Fähigkeit betrifft, klassische Musikstile in so vielen interessanten Weisen zu mischen.

Einlass: 20.00 Uhr.