The Dead South!

Bluegrass-Folk at it’s best! Mit „The Dead South“ aus Regina, Saskatchewan (Kanada) ist dem Kulturverein Adieu Tristesse e.V. ein dicker Hillbillie-Fisch ins Netz gegangen! Am 31.10.2016 in der 7180-Bar zu bestaunen!

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Sie lassen dich nicht nur deine Sorgen vergessen, sondern während ihrer Performance auch im Unklaren darüber, in welchem Jahrhundert du dich eigentlich aktuell zu ihrem „rockin‘ stompin‘ Bluegrass“ ekstatisch bewegst.

Sie sind nicht nur eine unglaublich sympathische und enthusiastische Live-Band, sondern schreiben dazu sogar noch formidable Songs, die sich nun auf ihrem Debüt „Good Company“ finden.

Bewaffnet mit Gitarren, einem Cello, das als Bass gespielt wird, Banjo, Kick Drum, Mandoline sowie mehrstimmigem Gesang kommen die zum Teil sehr bärtigen Hutträger daher, und ihre Leidenschaft konnten einige gerade noch bei ihren ersten Deutschland-Shows, inkl. Reeperbahn Festival, erleben.

Einlass: 20.00 Uhr!

Joasihno!

Ja, auch „Joasihno“ gastieren bereits zum zweiten Mal in der Horaffenstadt, die Premiere fand bei der GoodBaywa- Fete im April 2014 statt. Heute, 2 1/2 Jahre später, hat sich allerdings einiges verändert. Cico Beck, Kopf der Band, ist inzwischen festes Mitglied der einflussreichsten und außergewöhnlichsten Indie-Band Deutschlands, „The Notwist“, und auch der eigene Sound ist noch experimenteller geworden. Ein Gesamtkunstwerk, zu bestaunen am 12.11.2016 im Jugendzentrum Crailsheim.

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„Ich habe immer eine räumliche Vision von Musik“ sagt Cico Beck. Er sitzt im Kellerstudio zwischen selbstgebauten Synthesizern, Schallplatten und abstrusen Instrumenten. Neben ihm steht ein Roboter und trommelt auf einem E-Drum. „Wir haben neue Mitmusiker!“. Neben dem langjährigen Bandkollegen und Co-Produzent Nico Sierig wird Joasihno live weiteren Zuwachs bekommen: von Roboter-Musikern – das ist aber nicht das einzig Neue.

Das dritte Album „Meshes“ ist eine spektakuläre Verwandlung. Stellt man sich „Meshes“ räumlich vor, dann als unendlich weiten, schwarz-glitzernden Raum, von kaleidoskopischen Strobos durchblitzt. Im Auge des Raums stehen Joasihno
inmitten einer Wolke aus seltsam-blinkenden Objekten, die klingen wie synthetische Walfische. Aus dem Hintergrund schimmert: das Roboter-Orchester.

Trotz einer Unmenge oszillierender Ideen und akustischer Seifenblasen halten Joasihno den Hörer fest an der Hand und segeln seelenruhig durch alle Hirnwindungen der Beckschen Vision von elektronischem Anti-Pop.

Eigentlich ist Joasihno’s dritte Platte eine Rückkehr zu den Wurzeln: „Am Ende haben wir verstanden, dass unsere Vision war, zurückzukehren zu den Anfängen von Joasihno. Wir wollten es wieder so verspielt, roh und intuitiv“. Auf ihren Vorgänger- Platten „We say: oh well“ (2011) und „A Lie“ (2013) tobte sich die Multi-Instrumentalisten im Raum zwischen Island und Afrika aus. Die neue Platte „Meshes“ nimmt einen weiteren Ort mit auf die Karte: New York, die Stadt der großen Magier der neuen Musik wie Steve Reich, Philipp Glass und Raymond Scott. Die Transformation zur komplexen Elektronik von „Meshes“ ist genau so stimmig wie unvermeidlich.

Einlass: 20.00 Uhr