Archiv der Kategorie: Allgemein

„Adieu Tristesse – OpenAir“ am alten Wasserhochbehälter mit Dr. Aleks And The Fuckers

FREITAG, 30. JULI 2021 UM 17:00 Uhr

Altes Pumpwerk zwischen Altenmünster und Onolzheim


Uiuiui, was war das für ein verrücktes Jahr 2020?! Kann ja auch nicht anders sein, wenn nicht nur der Kulturverein Adieu Tristesse zehnjähriges Bestehen feiert, sondern auch die legendäre Stuttgarter Sexy-Gypsy-Balkan-Combo Dr. Aleks And The Fuckers auf ebenso viele Lenze Bandgeschichte kommt. Zugegeben, die Möglichkeiten eines angemessenen Jubel-Jubiläums waren auf beiden Seiten eher so medium: während Adieu Tristesse immerhin ein wundervolles OpenAir mit Rainer von Vielen und Mitsch Oko Anfang September aus dem Hut zauberte, veröffentlichten die Musiker um den Heißblut-Schlagzeuger Aleks Dropulja ein Live-Album mit dem Titel „Life Is Live“ vom Abschluss-Abrisskonzert 2019 im Club Universum. Was blieb war die Vorfreude auf eine Verschmelzung, wie sie Crailsheim liebt und verdient: So kommen Dr. Aleks And The Fuckers zurück und gastieren erstmals an der freien Luft in unseren Gefilden! Und nicht nur das: das Ganze findet auch endlich wieder an einem bislang völlig unbespielten Ort statt, nämlich dem ehemaligen Wasserhochbehälter zwischen Altenmünster und Onolzheim. Was da auf euch zu kommt? In einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung beschrieb Dr. Aleks sich und seine Musiker als Band, die „einfach mit Herz spielt. Nix studiert, nix Musikschule, sondern von klein auf ein Instrument angefangen und dann über die Jahre perfektioniert.“ Eine explosive Mischung aus Balkan-Brass, Live-Entertainment und Punk, aberwitzigen Texten in bis zu acht verschiedenen Sprachen, Unterhemd und Goldkette. Der vierköpfige Bläsersatz plus Bass und Gitarre verbunden mit dem treibenden Schlagzeug gehört mit Sicherheit zur crème de la crème in Süddeutschlands Musikszene.

Den Support an diesem Abend gestalten „Whole Brain Child“, ein internationales Blues-Funk Trio, deren musikalische Einflüsse in den Sounds der ’60er und ’70er-Jahre liegen. Bobby Glotzbach (Gitarre, Gesang) und Jelle Roersma (Bass) aus Utrecht kreieren zusammen mit Livia Ranalli (Schlagzeug), ehemals Brooklyn jetzt Leipzig, ein treibendes und kraftvolles Experiment. Da ist was los! Das Umweltamt hat das besondere OpenAir-Gelände schon abgenickt- jetzt seid ihr an der Reihe!

Die harten Fakten: Freitag, 30.07.2021, Einlass um 17 Uhr, Beginn gegen 18 Uhr. Der Weg zu den Parkplätzen ist ausgeschildert. Für Verpflegung wird mit kühlen Getränken und Grillware gegen einen kleinen Obolus bestens gesorgt. Infos zu den tagesaktuellen Corona-Richtlinien gibt es am Einlass. Es wird sich um ein Sitzplatzkonzert handeln, daher ist die Kapazität eingeschränkt, was so viel bedeutet wie: wer früher kommt ist eher da. Wir freuen uns!

MVV fällt aus!

Liebe Kulturfreundinnen und Kulturfreunde, hallo Lieblingsmitglied!

Das Jahr geht nicht spurlos an uns vorbei.

Und das liegt leider nicht an 10 Jahre Adieu Tristesse. Aber hey, haben du und ich nicht das Beste daraus gemacht? Zum Beispiel bei unserem kleinen aber feinen JubiläumsOpenAir mit Rainer von Vielen und Gästen oder der liebgewonnen, alljährlichen Vereinswanderung? Haben wir! Gerne hätten wir die vergangenen Monate gemeinsam verarbeitet und frohen Mutes in die Zukunft geblickt, aber was soll ich dir sagen?

Auch unsere jahresabschließende Mitgliedervollversammlung muss der gesundheits-, kultur- und gesellschaftsfeindlichen Pandemie aus Fürsorge- und Schutzpflicht dir und uns gegenüber ins neue Jahr verschoben werden. Ich hoffe du verstehst das.

Gerne kannst du uns bei Lust und Muse über info@adieutristesse.org Gedanken und Gefühle mitteilen. Wir informieren dich natürlich, sobald es wieder Neuigkeiten von uns gibt. Bis dahin- bleib gesund und uns treu!

Es geht weiter! Bussi auf Bauchi

😘

10 Jahre Adieu Tristesse e.V.

OpenAir mit Rainer Von Vielen

SONNTAG, 06.09. VON 16:00 BIS 20:00

7180-Bar

„Denken:Handeln:Feiern:Bleiben“.

Seit mittlerweile zehn Jahren versuchen wir, unserem Motto gerecht zu werden und in Crailsheim Kulturprogramm gegen die Landflucht auf die Beine zu stellen. Ob in musischer oder literarischer Form, als Theater- oder Filmprogramm, bei Vorträgen oder Ausstellungen, für wenige Stunden oder mehrere Tage: Geselligkeit und Experimentalität schließen sich nicht aus, sondern beleben, gerade auch an vielen neu entdeckten bzw. neu belebten Plätzen unserer Stadt. Für ein buntes Zusammenleben über das Schubladendenken hinaus. Und das in jeglicher Form. Zünftig, aber vernünftig.

Was in diesen so seltsamen Zeiten gerade auch in den gesellschaftlichen Entwicklungen wünschenswert ist, wollen wir gemeinsam mit euch am kommenden Sonntag, den 06.09.2020, in unserem Rahmen in der liebgewonnen Heimatbar, dem 7180 in der Jagststr. 4, zelebrieren.

Ohne Freunde, Unterstützer und Wohlgesonnene gibt‘s schließlich auch keinen Kulturverein. Danke für‘s mitdenken, mithandeln und mitfeiern, für‘s bleiben oder auch immer wieder zurückkommen!

Unser Geschenk an uns alle an diesem Tag: OpenAir-Feeling mit Livemusik, und das alles bei freiem Eintritt. Die Platzkapazitäten sind aus bekannten Umständen begrenzt, Speisen dürfen selbst mitgebracht werden, Getränke gibt‘s in der Bar zu erwerben.

Musikalisch gratuliert Rainer von Vielen in der AkustikDuo- Version: Rainer und Gitarrist Mitsch Oko spielen die RvV-Klassiker & Brecht-Vertonungen im Duo – mit jeder Menge Gefühl und zweitstimmigem Gesang. Kern der Show sind Songs aus dem neuen Akustik-Album ALLES MIT ALLEM. Die Musiker adaptieren die Feinheiten ihrer eigenen Songs und transformieren das Gesamtwerk der Band zu Liedermacher-Versionen. So wird ein Punk-Kracher zur poetischen Ballade oder eine Stadion-Rock-Nummer zum Country-Hommage. Durch Verzicht auf Computer, E-Gitarren & Schlagzeug wird die gewohnte Struktur der Songs aufgelöst. Im Zentrum des Konzertes stehen jedoch die Texte auf einem Kontinuum zwischen Brechtscher Revolutionslyrik und poprelevanten Stadionhymnen. ALLES MIT ALLEM ist ein bewusster Kontrapunkt zum den elektronisch durchwobenen Programm der Band – eine Reduktion auf das Wesentliche: Melodie, Klang und Wort.


Support kommt an diesem Nachmittag von „The Devil’s Dandy Dude“ und „The Black Elephant Band“ aus dem Raum Nürnberg.


Kommt rechtzeitig und sichert euch euren Platz. Einlass ab 16 Uhr, Beginn gegen 17 Uhr.

Zünftig, aber vernünftig: Es gelten die allgemeinen Corona-Bestimmungen, also vergesst eure Masken nicht.

Wir freuen uns auf euch!

Dad Horse Experience

Kellergospel hinreissend schräg und ehrlich mit der Premiere des unglaublichen „Dad Horse Experience“ am 28.3. in der 7180 Bar.

Dass aufrichtige Gospelmusik im 21. Jahrhundert auch jenseits von jubilierenden Massenchören eine Daseinsberechtigung hat, beweist die One-Man-Band des Bremer Malers und Songwriters Dad Horse Ottn.

Mit Gesang, Banjo, Fußorgel und Kazoo spielt der Mann mit dem markanten Gesicht respektvoll interpretierte Klassiker und vielgelobte Eigenkompositionen, tief verwurzelt in Country-Blues, Hillbilly-Gospel und Punkrock. Sein „Keller-Gospel“ handelt von Erlösung und Befreiung – der bekennende Ex-Junkie respektiert alle, die im Licht stehen, doch seine Sympathie und Liebe gehört den Sündern. Er singt für jene, die in der dunkelsten Tiefe selbstgemachten Leidens kauern.

Im Sommer 2008 erschien unter dem Titel „Modern Sounds in Country and Gospel music“ die erste EP von Dad Horse Ottn vorwiegend mit Coversongs u.a. von Gospelklassikern der Carter Family und Johnny Cash (Label: Fuego). Im Herbst folgte das Debütalbum „Too Close To Heaven“, erschienen beim US-amerikanischen Label Devil’s Ruin Records. Dieses Album enthält neben einem weiteren Traditional ausschließlich Eigenkompositionen von Dad Horse Ottn und dokumentiert seine erstaunlichen Songwriterqualitäten. Wie im Leben selbst paart sich in seinen Songs immer wieder tiefer Ernst mit hintergründigem Humor. Hier wird nicht gepredigt oder süßlich salbadert – ebensowenig aber geflunkert oder herablassend gescherzt. Dad Horse meint es todernst, wenn er fleht: „Lord must fix my soul – turn the shit into gold.“

Bei seinen Konzerten zieht der Mann mit dem ungewöhnlichen Instrumentarium das Publikum regelmäßig in den Bann seiner „immensen, geradezu mitreißenden Bühnenpräsenz“ (Weserkurier). Hier wird keine religiöse Botschaft verkündet, sondern eine spirituelle Erfahrung: die Dad Horse Experience.


Beginn: 21 Uhr

OSTERFOLK

mit Sensi Simon and His Brother, Hellraisers and Beerdrinkers und Three for Silver am 12.04. im Jugendzentrum Crailsheim

Es gibt Tradition die gut tun und andere, die es nicht tun. Das Osterfolk funktioniert hervorragend und dieses Jahr mit aussergewöhnlichen Bands.

SENSI SIMON AND HIS BROTHER:

Das Warten hat ein Ende: Sensi Simon and his Brother holen Euch dort ab, wo niemand je zu hoffen gewagt hätte, doch noch mitgenommen zu werden. Gemeinsam mit seinem schlitzohrigen Bruder beamt euch Trompeter und Hitgenerator Sensi Simon in eine neue Dimension der Tanzmusik. Funbalkan im Electrostyle, hart am Herzschlag und kompromisslos sexy. Seid ihr bereit für einen irren Trip?

THREE FOR SILVER:

Seit ihrer ersten Tournee im Frühjahr 2018 ist die Band unaufhaltsam unterwegs und erobert dabei Europa. Wir lehnen uns nicht weit aus dem Fenster, wenn wir behaupten THREE FOR SILVER vereinen Elemente von Tom Waits, Nick Cave mit einer Brise Balkan Charme ala Gogol Bordello. Die Stimme von Lucas Warford und seine lässigen Basslines stechen hierbei hervor. Das Trio schafft es in einer minimalen Besetzung großen Sound zu erzeugen und dabei die Leute mit Leichtigkeit zum Tanzen zu bringen.

HELLRAISERS AND BEERDRINKERS:

Wir befinden uns im Jahre 2010 n.Chr. Ganz Deutschland ist von finanziellen Sorgen und wachsender Intoleranz besetzt… Ganz Deutschland? Nein! Eine von unbeugsamen Freaks bevölkerte WG nahe des Limes hört nicht auf dem Bullshit Widerstand zu leisten. Was als gemütliches Musizieren mit Akkordeon und Gitarre begann, wurde bald zu einer ernst zu nehmenden Bedrohung aus dem heimischen Wohnzimmer namens „Hellraisers and Beerdrinkers“. Mit Irischen Volks- und Trinkliedern machte man sich im Sommer 2011 auf, um das von Krisen gebeutelte Europa wieder ins Gleichgewicht zu bringen. So wurden unzählige Städte bereist um dem verzweifelten Volk von Mailand bis Gerona, Marseille bis Rotterdam, Hoffnung in Form frischer Melodien und heiteren Gesängen zu geben.

Erweitert mit Schlagzeug, Kontrabass und Mandoline, ergänzt um Einflüsse aus andern Teilen der Welt und über das Genre des Folk hinaus, wurde 2016 die erste Platte „Folks‘ Gaudi“ produziert und bereits in zahllosen Live Shows einem durstigen Publikum präsentiert!

Damit steht “Hellraisers and Beerdrinkers“ anno 2019 für treibenden Gaudi Folk im Namen des Mob!

Dies ist eine treibende Mixtur, die jedem in die Beine gehen wird.

Beginn: 20 Uhr