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Hackensaw Boys!

Drei Jahre nach ihrem gefeierten Auftritt beim Diebsturm-OpenAir bringen die Hackensaw Boys am Donnerstag, den 04.07.2019, auf Einladung von Adieu Tristesse e.V., die Bretter der 7180-Bar ordentlich zum wackeln!

Seit fast zwei Jahrzehnten haben die Hackensaw Boys den Asphalt gepflügt, um ihre rohen, körnigen amerikanischen Sounds in die Musikhallen und Straßen der Welt zu bringen.  

Zwanzig Jahre später setzt die Gruppe ihre brennende Vision der amerikanischen Roots-Musik in ein neues Zeitalter fort, angeheizt von einem rebellischen Punk-Geist wie von den traditionellen Meistern, die sie zuerst inspiriert haben. Die Musikgeschichte der Band begann 1999, als vier Freunde aus Virginias schönem Shenandoah Valley ihren gemeinsamen Weg zum Roots Music Hub von Charlottesville fanden. Sie verschwendeten keine Zeit damit, loszulegen und am Tag ihrer ersten Probe eine Show auf der Straße zu spielen. Die Gruppe ließ die guten Zeiten rollen und fügte Gleichgesinnte hinzu, bis ihre Mitglieder bei ihrer ersten US-Tour zwölf Musiker erreichten.  

Wie bei den Folk- und Punk-Traditionen, welche die Grundlage ihres Sounds bilden, sahen sie sich immer mehr als ein Kollektiv, als eine Band. Mit Unterstützung von Gründungsmitglied David Sickmen hatten Hackensaw Boys schon immer mehr mit Bands wie The Clash gemeinsam, die die Wurzeln ihrer eigenen Musik der Arbeiterklasse feierten, als mit einem übermäßig polierten Nashville-Mainstream-Sound.  

In den 20 Jahren des Bestehens der Band hatten Hackensaw Boys das Vergnügen, die Bühne mit vielen erstaunlichen und abwechslungsreichen Künstlern zu teilen, wie den Avett Brothers, der Old Crow Medicine Show, Trampled By Turtles, Lebin Helm, Rambling Jack Elliot, Cake, Cheap Trick, De La Soul, Modest Mouse und viele mehr. Einmal dienten sie sogar der legendären Country-Sängerin Charlie Louvin als Backing Band für ihre Tournee.  

Die jüngste Aufnahme der Band, Charismo (2016), wurde vom mit dem Grammy-Preis ausgezeichneten Produzenten Larry Campbell (Bob Dylan, Levon Helm, B. B King) im US-Bundesstaat New York produziert. Zum Glück gibt es keine Anzeichen dafür, dass sich die Band bald verlangsamt. Derzeit hat die Band brandneues Studiomaterial in den Werken und viele Shows in Europa und den USA. Das kommende Jahr 2019 entwickelt sich zu einem guten Jahr. Ob man sich eine ihrer Studioaufnahmen anhört oder eine Live-Performance erlebt, eines ist garantiert: Ein erstklassiges und einmaliges Erlebnis ist sicher!

Einlass: 20.00 Uhr.

Pert Near Sandstone!

Diese Band muss man einfach liebhaben! Ob beim Fallteich-OpenAir oder in der 7180-Bar, jedes Mal hinterließen Pert Near Sandstone ungläubig staunende, schwitzende und glückliche Gesichter. Zeit für eine Neuauflage, präsentiert von Adieu Tristesse e.V. in Kooperation mit dem Gasthaus Rössle in Saurach, an welchem das Konzert auch am 11.07.2019 in Biergartenatmosphäre stattfinden wird!

Vor ungefähr einem Jahrzehnt versammelte sich Pert Near Sandstone im Minneapolis-Keller um ein Mikrofon, um ihr Debütalbum „Up And Down The River“ aufzunehmen. Seither ist so viel passiert: Höhen und Tiefen, persönliche Kämpfe und künstlerische Triumphe, neue Gesichter und neue Klänge.

Es folgten ihrem Debütalbum eine Reihe von vier von der Kritik gefeierten Alben, deren Songs von The Minneapolis Star Tribune als „meisterhaft und grandios gezupft“ gefeiert wurden. NPR’s Mountain Stage feierte den „Midwest-Stempel der Appalachen“, während The Current ihre Live-Auftritte als „in den Bann ziehend“ bezeichnete.

Mandoline, Violine, Banjo, Gitarre, Bass und Gesang formen sich zu energiegeladenem Bluegrass, der vielfach auf Tour, aber auch auf dem eigens von der Band gegründeten „Blue Ox“ – Festival begeisterte Zuhörer und Mittänzer findet.

Der süßeste Honig wartet auf diejenigen, die mutig genug sind, um gestochen zu werden, und die Band verdient hier Beachtung für ihren musikalischen Mut. Der aktuelle Tonträger „Discovery Of Honey“ aus dem Jahr 2016 wird als die beste Veröffentlichung der Band bezeichnet.

Einlass: 18.00 Uhr.

Le Millipede! (Mathias Götz, Markus Acher, Constantin John, Manuela Rzytki, Nico Sierig)

Nach 2017 mit Spirit Fest gastiert The Notwist- Mastermind Markus Acher diesmal mit dem Projekt Le Millipede von Mathias Götz zu einem ihrer wenigen Konzerte am Montag, den 13.05.2019, erneut in Crailsheim, präsentiert vom Kulturverein Adieu Tristesse e.V. in der 7180-Bar.

Mit seinem Solo–Debüt unter dem artistname Le Millipede hatte der Alien Ensemble, Hochzeitskapelle und Lovebrain and Diskotäschchen Posaunist Mathias Götz vor drei Jahren schon für Aufhorchen gesorgt: Ein kaum kategorisierbares, raumzeitloses Musikschiff war gelandet – an Bord eine kosmische Musik, die entgegen jeglicher Heimatverortung schwingt, und dennoch klar nach der Münchner Alien–Transistor–Schule klingt. Intro schreibt, dass ganz wie ein Tausendfüßler Le Millipedes Musik zielstrebig und wohlgeordnet voranmarschiert: Mund- und Topfdeckel-Percussions, gestopfte Stummfilm-Trompete, Trio-Casio, Balkan-Beats, Trommeln, Stylophone, Harmonium, Glockenspiel, Fahrradklingel und diverse Kindermusikinstrumente werden zu verträumten Kompositionen zwischen französischer Filmmusik und experimentierfreudigem Home-Recording kombiniert.

Mit „The Sun Has No Money” legt der Tausendfüßler Anfang 2018 sein zweites Langspiel vor. Der Musikexpress bescheinigt dem Werk, in welchem wiederum ein Instrumentensammelsurium zur Anwendung kommt, schöne und anmutige Momente, die Augen zum Leuchten bringen werden.

Eine besondere Klangexpedition, die Mathias Götz live mit Markus Acher (The Notwist / Rayon / Hochzeitskapelle), Nico Sierig (Joasihno), Constantin John (Persona) und Manuela Rzytki (Parasyte Woman) anführen wird und zum Träumen und Mitwippen einlädt.

Einlass ist um 20.00 Uhr, Beginn um 20.30 Uhr.

Tickets sind für 10€ plus möglicher Gebühr im Vorverkauf hier erhältlich:
– Crailsheim: 7180-Bar, Schnelldruckladen Michael Klunker, Biotop, Hohenloher Tagblatt Shop
– Schwäbisch Hall: Haller Tagblatt Shop
– Gaildorf: Rundschau Shop
– Online: www.adieutristesse.org/vorverkauf

Hopp(el)lahopp… Osterfolk 2019!

Auch 2019 dürfen am Ostersonntag die Lauscher wieder weit aufgerissen und die Pfoten gebohnert werden, dass ja auch kein Ei auf dem andern bleibt (ja wie denn auch). Endlich wieder Osterfolk im Jugendzentrum Crailsheim. Mit dabei am 21.04. sind „The Family Crest“(US), „Blues Against Youth“(IT) und „The Feelgood McLouds“.

„The Feelgood McLouds“ aus dem Saarland mischen Gitarren, Schlagzeug, Flöte, Mandoline, Bagpipes und eine kratzige Stimme zu einem lauten Irish Folk- Sound, der sich inhaltlich getreu dem Bandnamen vor allem um Party und Alkohol dreht. Lautes Gegröle und wilde Tanzeinlagen sind garantiert- Folkherz, was willst du mehr?

Vielleicht doch auch ein bisschen was bluesigeres? Früher einmal Sänger einer Punk-Band, seit bald zehn Jahren aber als „One-Man-Band“ aktiv, hat der „Blues Against Youth“ aus Rom mittlerweile schon diverse Platten veröffentlicht. Sein „Minimalkonzept“ ist zwar nicht neu (er singt und spielt gleichzeitig halbakustische Gitarre, bedient Bass-Drum sowie Hi-Hat und findet nebenbei noch die Zeit zu pfeifen, ein Kazoo zu benutzen und seine mysteriöse „Invisible Iron Snare“ zu betätigen), doch das Ergebnis ist durchaus etwas Besonderes: Was der Künstler selbst als „Country-Rock Primitive One Man Experiment“ bezeichnet und sich dabei von Legenden wie HANK WILLIAMS, MERLE HAGGARD und DAVID
ALLAN COE inspiriert sieht, wird von Kritikern als „raw, gritty Blues coupled with dirty,
primitive Rock’n’Roll and Outsider-Country“ umschrieben. Ergänzt um Gospel-Einflüsse,
Southern-Rock-Zutaten, eine Prise Soul und Rockabilly, ergibt das einen geradezu my-
stischen und düsteren Sound, der sich die Punk-Attitüde bewahrt hat.

Nach so viel auf die Mütze braucht es die bekannte amerikanische Ausgeglichenheit!
Die Barock-Pop Band „The Family Crest“ entstand als Idee des Komponisten, Sängers und Multi-Instrumentalisten Liam McCormick. Diese wurde 2009 als Aufnahmeprojekt mit Mitbegründer John Seeterlin (Bass) gestartet. Die siebenköpfige Kern-Band, mit über 500 „Extended Family“-Mitgliedern, hat bereits ausgiebig durch Nord Amerika getourt, drei EPs und drei Full-Length Alben veröffentlicht, darunter auch ihr von Kritikern gefeiertes „Beneath the Brine“ und seit Kurzem „The War: Act I“. McCormick ist als Komponist und Arrangeur Autodidakt, seine Einflüsse reichen von Mahler und Shostakovich bis hin zu Miles Davis, Hauschka, Kings of Convenience, Suzanne Sundfør, Villagers und Wilco. Diese kreative Offenheit hat zu einer zusammengehörigen, gänzlich originellen und üppigen Klanglandschaft geführt.

Einlass ist ab 20 Uhr.