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Hodja!

Diese Band hat mehr als 1001 Geschichten – Und sie sind alle wahr! „Hodja“ ist  heruntergekochter, schwarzer Rock’n’Roll! Gospel. Soul. Voodoo. Ein absolutes Liveerlebnis. Präsentiert vom Kulturverein Adieu Tristesse am 01.09., erstmals auf dem Gelände des in diesem Jahr sein 80- jähriges Firmenjubiläum zelebrierenden Entsorgungsbetriebs Gröger in Crailsheim.

Eine Gitarre, die verhallt und losgelöst ihre Attacken abfeuert. Die stöhnt und schreit. Nicht weiter erstaunlich, dass „Hodja“’s Stammbaum tief im New Yorker Boden verwurzelt ist. „Hodja“ ist aber ebenso anarchistisch, wild, ungezügelt und frei. Losgelöst vom hippen Musikgeschäft, Szenepolizei und sonstigen Vorgaben. Dass der dänische Hippiestaat Christiana neben New York ein weiterer Bestandteil der Vita ist, lässt daher niemanden erstaunt zurück. Dass dort die Aufnahmen beider Alben gemacht wurden, eine weitere schöne Geschichte.

Claudius Abesodo Gamiel Winston King Pratt aka Gamiel Stone ist der Frontmann. Aus New York. Seine ersten Demos in der Lower East Side in einem Appartment mit Huey Morgan von den „Fun Lovin‘ Criminals“  eingespielt. Teil der New Yorker Underground Szene zwischen den „Ramones“, John Lurie, Mike Doughty, „Absolution“ und „Cromags“, ging er irgendwann nach Kopenhagen um dort „Reverend Shine Snake Oil Co“ zu gründen, unter anderem mit …

Matthias Arbo Klein aka Colonel Taz aka F.W. Smolls. Ein begnadeter Schlagzeuger, charismatisch mit eigenem Stil, dessen größter Einfluss auch sein Lehrmeister war: Jerry Granelli, der einst auch bei „The Gateful Dead“ oder mit Ornette Coleman spielte. Und dann Boi Holm aka Tenboi Levinson. Musiker, Produzent und Komponist aus Christiana. Er schreibt Filmmusik, vertont TV-Serien, Installationen, spielt Funk, Punk, Jazz, New Wave, Blues, Rock und vieles mehr. Das Trio fasziniert durch seine Kraft und Energie, durch seine Magie auf der Bühne.

Mit „The Band“ brachten „Hodja“ 2015 unverhofft ein Debüt-Album, das in jeder Epoche der Rockmusik hätte seinen Zauber entfalten können. Der wahre Rock’n’Roll ist schwarz. Seine Wurzeln sind dunkelschwarz. Und „Hodja“ bringen all das wieder zum Vorschein. Ein eingängiger Zauber, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Knapp ein Jahr Später steht „Halos“ in den Platten-Regalen von Vintage-Liebhabern. Der zweite Streich ist wesentlich subtiler und gemeiner. Es knurrt und wimmert aus jeder Ritze, es brummt und summt und fasziniert mit Details.

Es ist Zeit für Kapitel Nummer Drei: „The Flood“ heißt es und steht 2018 in den Startlöchern…

Supported werden „Hodja“ an diesem Abend von dem Würzburger Duo Hannah & Falco aus Würzburg. Das junge Paar aus Würzburg präsentiert auf seiner kürzlich erschienenen ersten Band-EP „Blind For The Moment“ einen bodenständigen, modernen Mix aus Americana und Folk, der sich durch wunderschöne, zweistimmige Gesangslinien und versiertes Songwriting auszeichnet.

Einlass: 17 Uhr.

Parkmöglichkeiten: Parkhaus Grabenstraße, Öffentlicher Parkplatz Stadtteil Türkei (Friedensstr. 1)