Melancholisch und schwer, dabei tanzbar und mindestens so beknackt wie diese Zeit. Live? Weltklasse-Entertainment. Am 24.10.2026 verzaubert uns der Club of Problems aus dem schönen Freiburg im Breisgau mit „slow songs about speed, credibility, holding flowers, dauernd nur gute Laune und pop“. Auf Einladung von Adieu Tristesse e.V. in der 7180 Bar zu erleben!
Obwohl die Band selbst noch in den Kinderschuhen steckt sind die vier Musiker alte Hasen im Bereich Gitarren-Pop und Dancefloor. Jeremy James, Purple Reinhard, John Pelzer und Jackson Bollock – man kennt sie unter anderem von Bands wie Gringo Mayer, Prisoners Of Freedom, The Seducers, Serial Off, Neo Rodeo, Backslide, BAR, Virage Dangereux, Nicolas Sturm, Jimi Satans Schuhshop, Achtung Rakete, The Hojos und Institute Of Modern Melancholy.
Nun bündeln sie all ihre Qualitäten für ein gemeinsames Debütalbum: melancholisch und wuchtig, dabei tanzbar und mindestens so verrückt wie die heutige Zeit. Zwischen Pop, Folk, Rock ’n’ Roll und Punkrock, zwischen Wahnsinn, Unsinn und Sinnlichkeit. Elf Songs, die unseren Alltag zerlegen und zu absurden, eingängigen Stücken neu zusammensetzen. Ganz großes Kino!
Ein kolumbianisch-deutsches Duo, das hypnotische Rhythmen, rohe Energie und kosmische Klangtexturen im Geiste der Tropical Psychedelia vereint? Ein Genuss für Ohr und Auge? Das gibt’s und nennt sich Cosmica Bandida! Muss man erlebt haben: am 31.10. auf Einladung von Adieu Tristesse. e.V. in der 7180 Bar.
Mit analogen Disco-Synthesizern, kolumbianischen Cumbia-Grooves, Echos der peruanischen Chicha und elektronischen Beats erschaffen sie einen Sound, der zugleich archaisch und futuristisch wirkt. Ihre Live-Auftritte sind immersive Rituale, bei denen verzerrte Gitarren, geloopte Melodien und tiefgründige Percussion mit wuchtigen Basslinien verschmelzen – ein Erlebnis, das Körper und Bauch gleichermaßen anspricht.
Die Debüt-LP Fieras versammelt Mythen und persönliche Rituale, bewegt sich durch die surrealen Visionen von Tiburón Blanco, die feurige Sinnlichkeit von Volcán und schließlich den neu interpretierten Dembow von Pantera del amor – jeder Track öffnet eine andere Tür in das Universum des kolumbianisch-deutschen Duos.
Cosmica Bandida – Manuela Illera und David Blitz – begann als Erforschung von Noise und Elektronik, die sich bald zu einer Suche nach Rhythmus und Synth-Texturen entwickelte. In ihren Songs verweben sie psychedelische Grooves aus der Cumbia mit elektronischen Pulsen, mal angelehnt an Italo Disco, mal an Trap oder die neue Welle lateinamerikanischer Alternative. Fieras ist das Ergebnis dieser Reise, eine eigene Welt: Körper, Schatten und Stimmen, die in Songs auftauchen und Tropen und Kosmos auf derselben Tanzfläche heraufbeschwören.
Cosmica Bandida sind bereits in zahlreichen europäischen Städten aufgetreten und haben Konzerte für internationale Bands der globalen Psychedelic-Szene eröffnet, darunter Meridian Brothers, Conjuta Media Luna und Altin Gün.
Daniel Benyamins „Life After Music!“ ist nur schwer vorstellbar, denn mit ihm präsentiert Adieu Tristesse e.V. am 06.11.2026 einen der Großen der kleinen deutschen Indiepopszene in Trio-Besetzung in der Crailsheimer 7180 Bar.
Vor mehr als 25 Jahren war er mit einer seiner ersten Bands, der Crossover – Chaospopband Noisetoys in der Crailsheimer Gegend und schon damals war im genialen Schrammelchaos der absolute Drang zur großen Melodie erkennbar.
Schon seit Kindertagen vermischt Daniel Benyamin die verschiedensten Genres. Die melancholische Seite J.S. Bachs verehrte er genauso wie heimlich gehörte Wave-Punk Bands, Rockmusik war zuhause verboten. Mit 12 Jahren entdeckte er zufällig auf einem defekten Kassettenrekorder das Mehrspurrecording und komponierte damit die Musik, die er nicht hören durfte. Diese kreative Bipolarität zeigt sich nie so klar wie in seinem zweiten Album als Daniel Benyamin: „Life After Music“, dass der kreative Kopf von Sea + Air und Jumbo Jet im Mai 2026 auf Ghost Palace Records/Cargo veröffentlichte. Das Album reist spielerisch von einem Pol zum anderen: opulent und reduziert zugleich, ist es ebenso eingängig wie atmosphärisch und schöpft aus seinen Tanz- und Filmsoundtracks der letzten Jahre.
Seit er mit 17 Schule und zuhause verließ, performte Daniel Benyamin seine Kunst in über 2000 Konzerten in 35 Ländern. Hunderte veröffentlichte Songs und Kompositionen später wagte Daniel Benyamin 2022 einen Neuanfang als Solokünstler. Sein größter Erfolg dabei ist, dass er sich völlig unverfälscht in seiner Musik widerspiegelt, losgelöst von Mainstream und Erwartungen. Zerbrechlichkeit, großes Songwriting und energievolle Rhythmen, vorgetragen von analogen Instrumenten und allem voran seiner einzigartig emotionalen Stimme, lassen einen musikalischen Kosmos wachsen, den Daniel Benyamin „Ghost Pop“ nennt.
Manuel Bittorf alias Betterov ist einer der der erfolgreichsten Künstler der deutschen Musikszene. 2022 hat er mit OLYMPIA ein allseits beklatschtes TOP 5- Album veröffentlicht, damit den Preis für Popkultur gewonnen, war gern gesehener Gast in Sendungen wie Inas Nacht oder Late Night Berlin. Im November 2025 erschien mit GROßE KUNST bei Universal Music seine zweites TOP 10- Werk, große ausverkaufte Headlinertourneen durch ganz Deutschland folgten. Im Oktober 2026 erscheint nun Bittorfs Debütroman GOLDENER RETRIEVER im Gutkind Verlag. Diesen stellt er am auf Einladung von Adieu Tristesse e.V. am 19.11.2026 um 19.30 Uhr in der 7180 Bar in Crailsheim vor.
Große Kunst in Betterovs Wirken sind neben den musikalischen Arrangements vor allen Dingen auch sein Gespür für eindrucksvolles Songwriting, da sind sich Medien wie der Stern oder Rolling Stone einig. Laut.de schreibt über ihn: „Betterov erzählt so, dass man nicht weghören kann, er bringt Schmerz, Heimat und Hoffnung in bewundernswerter Klarheit zusammen. Das hier ist keine Pose, kein Projekt, kein Trend, sondern Leben.“
Manuel Bittorf, geboren 1994 in der Nähe von Eisenach, arbeitete mehrere Jahre am Theater und studierte später Schauspiel an der Universität der Künste Berlin. Texte begleiten ihn bereits sein ganzes Leben. Folgerichtig also, dass Bittorf nun seinen schriftstellerischen Horizont erweitert und seine Erzählkunst in einem Debütroman münden lässt.
GOLDENER RETRIEVER handelt vom Protagonisten Max, der Mitten auf der Straße wieder zu sich kommt. Um ihn herum Blaulicht. Was zum Teufel ist passiert? Er ist doch gerade erst mit seinem besten Freund Chau hier angekommen, in ihrem neuen Leben. Nach einer letzten wilden Party in der Provinz sind sie in den ICE – raus aus dem Osten, rein nach Westberlin. Im noblen Stadtteil Grunewald wohnen sie im einzigen Plattenbau weit und breit, völlig verloren zwischen Prunkvillen und Ferraris. Und dann ist da noch Kiki, Max‘ erste große Liebe, die jetzt in München lebt. Ein nächtlicher Zufall bringt Max und Chau auf eine Geschäftsidee, die ihr frisch begonnenes Studium schnell in den Hintergrund rücken lässt. Ihr Plan funktioniert – bis er zum Staatsakt wird.
„Der Songtextvirtuose Betterov, polizeilich auch bekannt als Manuel Bittorf, erzählt hier von Außenseitern, von durchs Leben stolpernden Romantikern, die permanent und auf Verdacht die Welt umarmen möchten, die ihnen doch ein Rätsel bleibt. Goldener Retriever handelt von der Kleinstadt in jedem von uns, der wir, egalwogeboren, nie entkommen – und von der Großstadt, die wir für die Welt halten. Anrührend, passagenweise hochkomisch und durchwebt von jener Melancholie, die sich hinter einer verregneten Zugfensterscheibe formuliert. Der Autor kann ein Lied
davon singen. Sogar mehrere.“ (Benjamin von Stuckrad-Barre)
„Bittorf kann erzählen wie andere atmen. Mühelos und lebenswichtig.“ (Ronja von Rönne)
„Wenn ich mir von jemandem ein Buch hätte wünschen dürfen, dann von Betterov. Zwischen seinen Seiten klingt genau das nach, was ich immer gehofft habe zu lesen – nur größer, zarter und mutiger.“ (Lena Brasch)
„Manuel Bittorf hämmert diese sehnsuchtsvolle Geschichte über das Erwachsenwerden mit einer Schreiblust in die Seiten, wie ich sie selten gelesen habe. Ein Brett von einem Roman. Ich hab mich kaputtgelacht.“ (Takis Würger)