Archiv für den Monat: Januar 2026

Pastor Leumund und Mittekill!

Mittekill und Pastor Leumund schmeißen ihre besten Hits zu einem Wortwitz & Beat-Gewitter zusammen, um nicht nur euch, sondern auch die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen. Diese beiden Rampensäue gemeinsam auf der Bühne zu erleben, solltet ihr nicht verpassen. Party und Protest gehören zusammen! Das alles am 08.05. in der 7180 Bar.

Friedrich Greiling aka Mittekill mischt die Clublandschaft schon seit Anfang des Jahrtausends mit Techno-Blues, Elektro-Chansons und Punk-House auf. Brachiale Eleganz und Dynamik prägen seine Musik, die der fliegende Teppich für seine rebellische Prosa ist, in der er die Zustände unserer Zeit verzweifelt bis augenzwinkernd aufs Korn nimmt. Mittekill macht das Unbehagen mit sattem Bass und irgendwo zwischen Pathos, Pose und Posse dem Tanzboden gleich, nur um uns im nächsten Moment mit einer Klavierballade ganz woanders abzuholen.

Pastor Leumund sammelt seit der Steinzeit Durchhalteparolen für Durchgeknallte. Zu den psychedelischen Hiphop- und Elektro-Tracks von Friedrich Greiling sind daraus zeitlose Diskurs-Disko-Hymnen wie „Schmetterling aus Beton“ oder „Druckwellensittiche“ entstanden. Die absurde Show des dadaistischen Disko-Predigers ist schräg, aber geradeaus. Seine systemkritischen Psalme erreichen das Publikum nicht über den Zeigefinger, sondern über das Zwerchfell und eine mitreißend tanzbare Performance. 

Einlass: 20.00 Uhr.

farbfilter.!

farbfilter. verbinden deutschsprachigen Indie-Rock mit Haltung, Tiefgang und einem feinen Gespür für das, was zwischen den Zeilen passiert. Da weht am 18.04. in der 7180 Bar ein ganz schön verspielter Wind!

Erfrischend unkonventionell und mit der spielerischen Erfahrung von mehreren hundert Auftritten sind Konzerte der fünf Musiker ein echtes Live-Ereignis. Mal politisch, mal poetisch bleiben farbfilter. immer lebensnah und authentisch.

Zuletzt machte die Band in Zusammenarbeit mit Jan Plewka mit der Wiederauflage des TempEau Klassikers „Mädchen aus Greifswald“ über die Gefahr der politischen Vereinnahmung von Rechtsaußen auf sich aufmerksam.

BIYA aus Uganda eröffnet den Abend mit souliger Stimme ganz in Singer-/Songwriter- Manier.

Einlass: 20.00 Uhr.

Private Lives (CAN) / Chris Padera!

Hoher Besuch aus Montreal! Private Lives schlängeln sich durch ein Gewirr aus stürmischem Gesang, brennenden Gitarrenlinien und einer mitreißenden Rhythmusgruppe, die beweist, dass Rock´n´Roll immer noch sehr lebendig ist. Zu erleben am 20.03. in der 7180 Bar.

Während ihr Debütalbum „Hit Record“ eine Momentaufnahme einer Band in Bewegung war, ist mit „Salt of The Earth“ ein Nachfolgewerk erschienen, dass das perfekte Ergebnis der rasanten Entwicklung der Band, die Power-Pop-Konventionen unterläuft und sich selbst Track für Track herausfordert, darstellt. „I Get Around“ und „Be Your Girl“ weigern sich, mit ihrem bissigen und bestenfalls primitiven Garagenrock den Fuß vom Gaspedal zu nehmen, während der einfach trügerische Pop-Charme von „Wrong Again“ aufgeschlitzt, gespritzt und geschüttelt wird. „On My Own“ dröhnt mit seinem Doppelschlag aus 60er-Jahre-Girlgroup-Melodien durch die Boxen, und „Psychic Beat“ und „Dealer´s Choice“ sind ein glorreicher Ruck leistungsstarken Gitarrenglücks. In einer Zeit abgeleiteter Punk-Trends ist „Salt of The Earth“ ein erfrischender Ansatz für Pop für Menschen von heute.

Als Support eröffnet an diesem Abend Chris Padera aus Nürnberg. Früher hat er Punk gemacht, heute hat er einen festen Platz in der Indie-Folkszene. Egal ob solo, mit Band, oder zusammen mit dem Kollektiv Folk’s Worst Nightmare. Seine Songs sind persönlich, tiefgründig, manchmal melancholisch und immer ehrlich.

Diese wilde Mischung verspricht einen Abend voller Energie und Lautstärke!

Einlass: 20.00 Uhr.